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	<description>Forum für Zukunftsdebatten</description>
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		<title>Stimmung Revolution – Occupy die Macht?</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2011/10/27/stimmung-revolution-%e2%80%93-occupy-die-macht/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 14:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hollander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Occupy Bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es verschiedene Arten von Kapitalismus? Kann sich eine Gesellschaft aussuchen, ob sie einen „guten“ oder einen „bösen“ Kapitalismus haben will? Die seit einiger Zeit salonfähige Kapitalismuskritik angesichts von Finanz-, Bank- und Staatsschuldenkrise baut stets darauf, dass es eine Variante &#8230; <a href="http://www.zukunftsfragen.com/2011/10/27/stimmung-revolution-%e2%80%93-occupy-die-macht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es verschiedene Arten von Kapitalismus? Kann sich eine Gesellschaft aussuchen, ob sie einen „guten“ oder einen „bösen“ Kapitalismus haben will? Die seit einiger Zeit salonfähige Kapitalismuskritik angesichts von Finanz-, Bank- und Staatsschuldenkrise baut stets darauf, dass es eine Variante des Kapitalismus gebe, die uns retten könne: die Soziale Marktwirtschaft. Aber ist ein mittlerweile „globalisierter“ Kapitalismus wirklich das geeignete Versuchsobjekt für moralische Dressurversuche? Und wer hat die Macht, den „Raubtierkapitalismus“ zu „bändigen“?</p>
<p>Vielleicht sind es Gesetzmäßigkeiten in der Entwicklung und Entfaltung eines Profitsystems, die zu diesem gigantischen Überschuss an Kapital führen, der die Finanzspekulationen ausufern lässt?</p>
<p>Den Banken sollen „Schranken“ gesetzt werden. Was aber, wenn die Banken nicht die Wurzel des Übels sind?</p>
<p>Die Occupy-Bewegung entspringt einerseits dem weitverbreiteten Gefühl, den Beutezügen der Profitjäger nicht mehr tatenlos zusehen zu wollen. Andererseits soll sie in die längst aufgestellte Falle laufen und glauben, das „Finanzwesen“ mit seinem „Investmentbanking“ sei Schuld an allem.</p>
<p>Und so lange ist die Occupy-Bewegung den EU-Politikern und Leitartikel-Journalisten eigentlich auch ganz sympathisch.</p>
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		<title>Mein Cappuccino und die Elfenbeinküste (4)</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2011/06/06/mein-cappuccino-und-die-elfenbeinkuste-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 12:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Seattle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Gesellschaft ist ein Parasit. Dieses wenig schmeichelhafte Urteil schreit nach Erläuterungen. Aber gibt es nicht etwas, das wir, allen theoretischen Überlegungen und inneren Widersprüchen zum Trotz, sofort tun könnten? Können wir nicht einfach darauf verzichten, billigen Kakao zu konsumieren &#8230; <a href="http://www.zukunftsfragen.com/2011/06/06/mein-cappuccino-und-die-elfenbeinkuste-4/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Gesellschaft ist ein Parasit. Dieses wenig schmeichelhafte Urteil schreit nach Erläuterungen. Aber gibt es nicht etwas, das wir, allen theoretischen Überlegungen und inneren Widersprüchen zum Trotz, sofort tun könnten? Können wir nicht einfach darauf verzichten, billigen Kakao zu konsumieren oder andere Produkte, die auf unfairem Handel beruhen? Das <em>greenpeace magazin </em>meint dazu folgendes:</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>&#8220;Wer auf Schokolade nicht verzichten, aber Produkte aus Kinderarbeit meiden will, sollte auf das <strong>Fairtrade-Siegel </strong>achten. Bei fair gehandeltem Kakao werden den Lieferanten Mindestabnahmepreise und damit zuverlässige Einkommen garantiert. Im Gegenzug verlangen die Mitglieder der internationalen &#8220;Fairtrade Labelling Organizations&#8221; (FLO) von den Bauern unter anderem, dass Kinder, die auf elterlichen Plantagen helfen, zur Schule gehen, keine Jugendlichen unter 15 Jahren als Arbeiter angestellt werden und Jugendliche unter 18 nicht mit gefährlichen Chemikalien hantieren oder andere gesundheitsschädliche Tätigkeiten ausüben. </em></p>
<p><em>Aber lässt sich die Einhaltung der Regeln angesichts der Vielzahl kleiner Kakaobetriebe überhaupt überwachen? Laut Claudia Brück vom Verein Transfair, in Deutschland für die Vergabe des Fairtrade-Siegels verantwortlich, kontrollieren ortsansässige Partner ihrer Organisation die Produzenten in den Anbauländern. Zwar könnten die Miniplantagen meist nicht häufiger als einmal im Jahr besucht werden. Gerade im Kleinbauernmilieu würden sich Regelverstöße aber schnell herumsprechen und gemeldet. </em></p>
<p><em>78 Prozent der fair gehandelten Schokoladenprodukte auf dem deutschen Markt stammen zudem aus biologischem Anbau. Das <strong>Bio-Siegel </strong>bedeutet oft, aber nicht zwangsläufig, dass die Rohstoffe unter fairen Bedingungen produziert wurden. Die höheren Preise für Kakaobohnen aus Ökoanbau &#8211; der zum Beispiel den Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden verbietet &#8211; sind aber eine gute Voraussetzung dafür, dass Bauern ihre Kinder zur Schule schicken können. </em></p>
<p><em>Auch die konventionellen Kakaoverarbeiter beschäftigen sich mit dem Thema Kinderarbeit. Der Bundesverband der Deutschen Süß­warenindustrie (BDSI) setzt, so Geschäftsführer Karsten Keunecke, auf Elternaufklärung vor Ort in Kooperation mit den Regierungen der Elfenbeinküste, van Ghana und Kamerun sowie der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). Zu konkreten Projekten kann er allerdings kaum etwas sagen. </em></p>
<p><em>Übrigens: Bisher stammen nur etwa 0,5 Prozent der Weltkakao­ernte aus Bio-Anbau, meist in der Dominikanischen Republik, Bolivien, Brasilien, Nicaragua, Tansania oder Madagaskar. Der Anteil fair gehandelten Kakaos ist mit 0,1 Prozent noch geringer. Hauptlieferanten sind die Dominikanische Republik, Ghana, Ecuador, Bolivien und Nicaragua.&#8221; </em><em> </em></p>
<p>Ich glaube, dass die Befolgung dieses Ratschlags nicht zu schwierig sein dürfte. Und wem die Produkte aus fairem Handel zu teuer sind, der könnte einfach weniger konsumieren. Wer weiß? Vielleicht tut er damit auch etwas Gutes für seine Gesundheit. Diese Maßnahme ist nicht der große Wurf, weder besonders geistreich noch revolutionär. Aber sie ist ein Schritt, den wir machen können, weil er so einfach ist.</p>
<p>Das Leichte ist richtig.</p>
<p>Beginne richtig, und es ist leicht.</p>
<p>Fahre leicht fort, und es ist richtig.</p>
<p>Der richtige Weg, das Leichte zu finden, ist,</p>
<p>den richtigen Weg zu vergessen</p>
<p>und zu vergessen, dass er leicht ist.</p>
<p><em>Dschung-Tsu</em></p>
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		<title>Gedanken zu Integration und Zuwanderung</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2010/10/19/gedanken-zu-integration-und-zuwanderung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 09:24:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hollander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationsdebatte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert zu akzeptieren, dass systematische Zuwanderung notwendig ist. Die Junge Union warnt sogleich vor weiterer „Zuwanderung in unsere Sozialsysteme“. Der Außenminister sieht  „ein wohlverstandenes nationales Interesse zu fragen, wen wir einladen wollen, in Deutschland &#8230; <a href="http://www.zukunftsfragen.com/2010/10/19/gedanken-zu-integration-und-zuwanderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert zu akzeptieren, dass systematische Zuwanderung notwendig ist. Die Junge Union warnt sogleich vor weiterer „Zuwanderung in unsere Sozialsysteme“. Der Außenminister sieht  „ein wohlverstandenes nationales Interesse zu fragen, wen wir einladen wollen, in Deutschland zu leben“ (<a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/debatte-um-zuwanderung-wir-brauchen-einen-mentalitaetswechsel-1.1012357" target="_blank">sueddeutsche.de /15.10.2010</a>). Alles läuft darauf hinaus, dass nur kommen soll, wer uns nützlich ist. Wie will man aber Menschen wirklich integrieren, die man letztlich nur unter dem Nützlichkeitsaspekt beurteilt (und sich dabei noch das Mäntelchen der christlich-abendländischen Werte überwirft)?</p>
<p>Im Menschenbild der christlichen Abendländer sind Einwanderer also entweder brauchbares Menschenmaterial oder Schmarotzer. Wo sie herkommen, warum sie ihre Heimat verlassen, welche globalen Entwicklungen die Flüchtlingsströme der Welt antreiben, wird ausgeblendet.</p>
<p>42 Millionen Menschen waren 2008 laut UNO auf der Flucht. Besonders Krieg, wirtschaftliche Not oder politische Verfolgung bringen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Exportnationen wie Deutschland leben vom Welthandel und der Durchsetzung westlicher Interessen in allen Teilen der Welt. Diese Politik wird von den Problemen, die weltweite Immigrations- und Flüchtlingsbewegungen mit sich bringen, gern getrennt gesehen.</p>
<p>Die ganzen Debatten um Integration und Zuwanderung finden nicht im idyllischen Auenland der kleinen Hobbits statt, sondern in einem der kapitalistischen Zentren der Welt, von dem aus diese Welt geprägt, nach Beute durchstreift und vielleicht ruiniert wird.</p>
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