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	<title>Kommentare für zukunftsfragen.com</title>
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	<description>Forum für Zukunftsdebatten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Aug 2010 23:32:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Sozialismus? von angelika</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2010/07/02/sozialismus/#comment-5</link>
		<dc:creator>angelika</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 23:32:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es auch wichtig, die Erfahrungen - wie du es nennst - zu verarbeiten, die bisherige kommunistischen Bewegungen bei dem Versuch gemacht haben, sich vor ihren Gegnern zu schützen: Vielleicht denkst du an ganz andere Dinge als ich, als du den Beitrag schriebst, aber ich denke an die großen Verbrechen.

Mir kommt es so vor, als seien viele Versuche, die Welt zum Besseren zu DRÄNGEN, sie im kommunistischen Hardcore-Gang zu verändern, gescheitert, weil sich die &#039;Anführer&#039; nicht an ihre eigenen ethischen Überzeugungen halten konnten: Die Stelle des gestürzten Diktators erst einzunehmen und dann wieder abzugeben bzw. im sozialistischen Sinne zu gestalten muss schwer sein. Vor Fehlverhalten wären vielleicht nur wenige Revolutionäre gefeit: Ich stelle mir vor, dass man die plötzliche Macht auch als starke gestalterische Kraft spürt. Endlich kann man was verändern! ... Ungeübt im Umgang mit Macht, ist man überfordert und schlimmstenfalls nach einiger Zeit selbst in Gefahr, die &#039;Fehler&#039; des  Diktators/der Diktatur zu wiederholen.

Ansonsten: Jeder Mensch, der auch im sogenannten Alltag den vielgestaltigen Versuchungen widerstehen will (Machtspiele, Bequemlichkeit auf Kosten der Erde und der Mitgeschöpfe) und der in diesem Widerstand immer besser wird, strahlt für mich &#039;revolutionäre Zuversicht&#039; aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es auch wichtig, die Erfahrungen &#8211; wie du es nennst &#8211; zu verarbeiten, die bisherige kommunistischen Bewegungen bei dem Versuch gemacht haben, sich vor ihren Gegnern zu schützen: Vielleicht denkst du an ganz andere Dinge als ich, als du den Beitrag schriebst, aber ich denke an die großen Verbrechen.</p>
<p>Mir kommt es so vor, als seien viele Versuche, die Welt zum Besseren zu DRÄNGEN, sie im kommunistischen Hardcore-Gang zu verändern, gescheitert, weil sich die &#8216;Anführer&#8217; nicht an ihre eigenen ethischen Überzeugungen halten konnten: Die Stelle des gestürzten Diktators erst einzunehmen und dann wieder abzugeben bzw. im sozialistischen Sinne zu gestalten muss schwer sein. Vor Fehlverhalten wären vielleicht nur wenige Revolutionäre gefeit: Ich stelle mir vor, dass man die plötzliche Macht auch als starke gestalterische Kraft spürt. Endlich kann man was verändern! &#8230; Ungeübt im Umgang mit Macht, ist man überfordert und schlimmstenfalls nach einiger Zeit selbst in Gefahr, die &#8216;Fehler&#8217; des  Diktators/der Diktatur zu wiederholen.</p>
<p>Ansonsten: Jeder Mensch, der auch im sogenannten Alltag den vielgestaltigen Versuchungen widerstehen will (Machtspiele, Bequemlichkeit auf Kosten der Erde und der Mitgeschöpfe) und der in diesem Widerstand immer besser wird, strahlt für mich &#8216;revolutionäre Zuversicht&#8217; aus.</p>
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		<title>Kommentar zu Die Zukunft ist, was wir daraus machen von Elena</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2010/07/01/die-zukunft/#comment-4</link>
		<dc:creator>Elena</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 10:31:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zukunftsfragen.com/?p=7#comment-4</guid>
		<description>Der Gedanke, dass jeder dazu beitragen kann, die Zukunft positiv zu gestalten, ist einleuchtend und überzeugend. Jedoch liegt das Problem in der Umsetzung in die Realität, die gekennzeichnet ist von globalen Machtstrukturen, die kaum zu durchbrechen sind.
Wir haben keine Chance, doch wir nutzen sie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gedanke, dass jeder dazu beitragen kann, die Zukunft positiv zu gestalten, ist einleuchtend und überzeugend. Jedoch liegt das Problem in der Umsetzung in die Realität, die gekennzeichnet ist von globalen Machtstrukturen, die kaum zu durchbrechen sind.<br />
Wir haben keine Chance, doch wir nutzen sie!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Sozialismus? von Elena</title>
		<link>http://www.zukunftsfragen.com/2010/07/02/sozialismus/#comment-3</link>
		<dc:creator>Elena</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 07:54:32 +0000</pubDate>
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		<description>Dass die Apologeten des Sozialismus nach Hollander &quot;selten revolutionäre Zuversicht erzeugen können&quot;, hängt wohl mit dem schillernden Begriff &quot;Revolution&quot; zusammen, der in der Regel mit Gewalt und Tod verknüpft wird und sich, historisch gesehen, auch fast immer so ausgewirkt hat. Wenn auch der Begriff &quot;Revolution&quot;  ursprünglich &quot;Umwälzung&quot; bedeutet, schafft seine Verwendung negative Assoziationen. Man sollte diesen historisch belasteten Begriff außen vor lassen und stattdessen von &quot;gewaltfreier Konfliktbearbeitung&quot; sprechen in dem Sinne, wie Johann Galtung, der erste Gründer eines Friedensinstituts in Norwegen, ihn ausgearbeitet hat. Dieser Begriff beinhaltet einen schwierigen und langwierigen Vermittlungs-und Verhandlungs-Prozess (Mediation), bei dem Geduld, Verständnis, Toleranz und Einfühlungsvermögen verlangt werden. Die globalen Machtstrukturen des kapitalistischen Systems wie den militärisch-industriellen Komplex auf diesem Wege aufzubrechen, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen, damit wir unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswwerte Welt hinterlassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Apologeten des Sozialismus nach Hollander &#8220;selten revolutionäre Zuversicht erzeugen können&#8221;, hängt wohl mit dem schillernden Begriff &#8220;Revolution&#8221; zusammen, der in der Regel mit Gewalt und Tod verknüpft wird und sich, historisch gesehen, auch fast immer so ausgewirkt hat. Wenn auch der Begriff &#8220;Revolution&#8221;  ursprünglich &#8220;Umwälzung&#8221; bedeutet, schafft seine Verwendung negative Assoziationen. Man sollte diesen historisch belasteten Begriff außen vor lassen und stattdessen von &#8220;gewaltfreier Konfliktbearbeitung&#8221; sprechen in dem Sinne, wie Johann Galtung, der erste Gründer eines Friedensinstituts in Norwegen, ihn ausgearbeitet hat. Dieser Begriff beinhaltet einen schwierigen und langwierigen Vermittlungs-und Verhandlungs-Prozess (Mediation), bei dem Geduld, Verständnis, Toleranz und Einfühlungsvermögen verlangt werden. Die globalen Machtstrukturen des kapitalistischen Systems wie den militärisch-industriellen Komplex auf diesem Wege aufzubrechen, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen, damit wir unseren Kindern und Kindeskindern eine lebenswwerte Welt hinterlassen.</p>
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